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So sieht Gonzos Outdoorpool aus. Er steht mit seiner Wohnung unter dem Dach und dennoch bekommt er am Mittag die Sonne. Im Außenbereich hat er feinen Sand, im Innenbereich kleinen Kies und durch den zusätzlichen Heizstab eine Mindesttemperatur des Wassers von 23 °C. Damit er auch mal im Becken gefahrlos übernachten kann, hat er extra diese Zwischenebene mit der Wurzel.

 

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In der linken Ecke seiner Wohnung hat er zu jeder Tageszeit durch das Sonnensegel einen Schattenplatz und somit eine Chill Out Zone. Desweiteren kann er wunderbar durch die Bambusumzäunung schauen und trotzdem nicht flüchten. Im rechten Teil der Außenanlage hat er ab mittags für mehrere Stunden die Sonne. Somit kann er dann unter den verschiedenen Bereichen auswählen, wo er sich sonnen möchte.

 

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Wenn es die Sonne dann doch mal zu gut meint, es kälter wird oder einfach nur nachts zum Schutz, kann man sein Dach drittelweise schließen oder öffnen. Natürlich habe ich bei diesem Selbstbau auch an die Zugänglichkeit des Beckens und an die Technik mit Außenfilter und UV-Klärer gedacht, in dem man vorne einfach die Tür öffnet.

 

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So wird auch jede Nacht sein Dach geschlossen. Somit ist er einfach besser geschützt und ich brauche keine Angst haben das er mal am nächsten Tag fehlt, wobei er mittlerweile zur Sicherheit ein zusätzliches Drahtgitter und eine Überwachungskamera erhalten hat. Aber bei diesem wunderbaren Blick in sein geschlossenes Reich, ich würde jederzeit mit ihm tauschen und es scheint ihm auch zu gefallen.

 

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Dieses Panoramabild ist zwar nicht das Beste geworden, aber man kann dennoch erkennen wie schön er es hat. Die Schildkröte hinten rechts in der Ecke, ist übrigens nur aus Porzellan. Habe ich ihm als Freund hingestellt, damit er sich nicht so alleine fühlt.

 

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Und seine Neugierigkeit ist zum Glück auch wieder geworden. Denn die ersten Tage nach dem Umzug kam er kaum nach oben, aber mittlerweile ist es ihm egal und er bleibt wenn man zu ihm kommt. Im Becken selber hat er bei einer Tiefe von 50 cm und einem Durchmesser von 70 cm über 100 Liter Wasser zur Verfügung.

So, aktuellere Bilder habe ich derzeit nicht, aber ich halte Euch auf dem Laufenden. Nun noch ein paar Zahlen und Fakten zu diesem selbstgebauten Outdoorpool:

Man nehme sich ein Blatt Papier, Bleistift, was zum Ausmessen und Ideen mit in den Baumarkt und kauft drauf los. Zuerst kauft man den größten Blumentopf aus Kunststoff, den ein Baumarkt zu bieten hat, inklusive den dafür passenden Untersetzer und nimmt dann in der Holzabteilung zwei Sperrholzplatten, stabile Vierkanthölzer und Biegesperrholz mit. Dann geht man in die Gartenabteilung und besorgt sich dort 90 kg Sand und 15 kg Kies und natürlich eine Bambusmatte. Die ewig vielen Kleinteile wie die zwei Tuben Aquariensilikon, Scharniere, Schrauben, Kabel, Schläuche und des weiteren zähle ich jetzt nicht auf. Man kann ungefähr sagen, dass die eingekauften Materialien einen Wert von über 250 € haben.

Wenn man nun alle Teile zusammen hat, muss man sich viel Zeit nehmen (ab 40 Stunden habe ich aufgehört zu zählen), etwas Nerven und Geschick und es kann schon los gehen mit dem Aufbau. Zunächst die Holzkonstruktion mit Schrauben und Leim und nebenher der Beckenbau, da hier das Silikon auszutrocknen hat. Und so geht es Stück für Stück voran, man darf natürlich nicht den 3-fachen Anstrich des Holzes vergessen, bis man sowas wie auf den Bildern geschaffen hat. Eine genauere Anleitung gibt es an dieser Stelle leider nicht, wie heißt es so schön, selbst ist der Mann.

Wenn nun irgendjemand Fragen, Kritik oder Anregungen dazu hat, der darf sich gern mit mir in Verbindung setzen.